Als Hersteller von pneumatischen Brunnenbohranlagen wissen wir, dass diese Anlagen je nach geologischer Schicht unterschiedliche Verfahren anwenden müssen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Zu diesen Schichten gehören beispielsweise Treibsand und Gips. Bei Gipsintrusionen während des Bohrvorgangs können Kalziumionen durch den Einsatz von Soda, Kalziumentfernung und Viskositätsreduzierung entfernt werden. Gleichzeitig kann ein viskositätsreduzierendes Mittel mit hoher Kalziumbeständigkeit eingesetzt werden, um die Viskositätsreduktion zu steuern und den Mangel an Filterverlustminderern, Antikollapsmitteln und anderen Materialien auszugleichen.
I. Gipsschicht
Vor dem Durchbohren der Gipsschicht wird die Bohrflüssigkeit vorbehandelt, um die Feststoffphase und die Viskosität zu reduzieren. Dabei kommen Anti-Gips-Behandlungsmittel zum Einsatz (z. B. Soda, Kalkentferner, Viskositätsreduzierer usw.). Entsprechend den Baumaterialien der benachbarten Brunnen wird das Behandlungsmittel für die Gipsschicht im Voraus vorbereitet. Durch die Verbesserung des pH-Werts der Bohrflüssigkeit wird die Beständigkeit der Bohranlage gegenüber Gipsverunreinigungen erhöht.
Zweite Schicht: Treibsand
Beim Bohren in Treibsandformationen ist es notwendig, die Viskosität der Bohrflüssigkeit und den Bentonitgehalt der Brunnenbohranlage zu erhöhen; dieser sollte in der Regel über 10 % liegen. Um die Wandbildungsleistung der Brunnenbohranlage zu verbessern, wird die Erosion der Treibsandschicht durch eine entsprechende Reduzierung der Verdrängung im Projekt verringert. Vor Beginn der Bohrung muss der Bohrabschnitt mit dickflüssigem Bohrschlamm mit einer Viskosität von über 80 abgedichtet werden, um ein reibungsloses Starten und Stoppen des Bohrvorgangs, der elektrischen Messung und des Verrohrens mit der kleinen Brunnenbohranlage zu gewährleisten.
III. Quarzsandstein
Da Sandstein ein sehr hartes Gestein ist, kommt es beim Bohren oft zu langsamen Fortschritten. So können beim Bohren eines Meters zwei Meter Sand durchbohrt werden, die Bohrwerkzeuge schlagen heftig, es treten vermehrt Bohrklein und verdeckte Bohrfehler auf. Daher ist eine detaillierte Kenntnis des Geländes unerlässlich.
Klares Wasser besitzt nicht dieselbe Schmierfähigkeit wie Bohrschlamm, und die Bohrwerkzeuge springen in hartem Gestein so stark, dass das Gestein beim Aufprall der Werkzeuge zerbricht. Klares Wasser hat zudem eine starke Trennwirkung, und die Spülflüssigkeit kann die immer größer werdenden Gesteinsbrocken nicht aus dem Bohrloch befördern. Gesteinsbrocken wie Sand schwimmen und sinken im Bohrloch. Bei Verwendung eines Absaugrohrs können ein bis zwei Meter Sand durch das Bohrloch gelangen. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann dazu führen, dass der Bohrer im Bohrloch versinkt, und weiterer Sand erschwert die Reinigung des Bohrlochs zusätzlich.
Der Sandstein ist zum Zeitpunkt der Anwendung durch Ablagerung entstanden und ein extrem hartes Gestein. Beim Bohren mit einer kleinen pneumatischen Wasserbrunnenanlage ist die Bohrtiefe relativ gering (303.354.200 m). Daher wird üblicherweise ein Diamantbohrkronen-Klarwasserbohrer mit automatischer Spülung verwendet. Dies führt häufig zu langsamen Bohrfortschritten; auf einem Meter Bohrtiefe können zwei Meter Sand zutage treten. Das Bohrwerkzeug springt stark, es kommt zu Schlacke- und Gesteinsbruch, und Bohrlochfehler können auftreten.
Lösung: Wenn das Bohren mit Spülflüssigkeit unwirtschaftlich ist, kann das Auftreten von Sand verringert werden, indem die Anzahl der Stöße der kleinen Brunnenbohranlagen reduziert wird. Man kann dem Wasser Salpetersäure und Alkalizusätze hinzufügen, die als vibrationsdämpfende Schmierstoffe wirken, um so die Anzahl der Stöße und den Sand zu reduzieren. Anschließend sollte man die Bohrlöcher der pneumatischen Brunnenbohranlagen reinigen und das Problem so letztendlich lösen!
Veröffentlichungsdatum: 19. Mai 2024
