Um einen fehlerfreien Betrieb der Bohranlage zu gewährleisten und die Baueffizienz zu steigern, werden während des Betriebs einige notwendige Prüfungen durchgeführt. Hersteller von pneumatischen Brunnenbohranlagen erläutern Ihnen die durchzuführenden Kontrollen.
1. Umweltinspektion
Diese Vorarbeiten dienen hauptsächlich der Überprüfung, ob sich innerhalb des vorgesehenen Arbeitsbereichs der Bohranlage Hindernisse wie große Gruben oder große Gesteinsbrocken befinden, die die Fahrt behindern. Falls solche Hindernisse vorhanden sind, müssen sie umgehend beseitigt werden. Ist die Fahrstraße für die Bohranlage weniger als 4 m breit und der Wendekreis kleiner als 4,5 m, kann sie nicht befahren werden und ist erst nach Instandsetzung und Verbreiterung der Straße begehbar.
2. Inspektion elektrischer Geräte
1) Der Wagen ist sorgfältig zu prüfen: Sind die Schweißnähte gerissen, die Stützstangen beschädigt, die Bolzen und Drahtseile überdehnt oder beschädigt? Sind die oberen und unteren Stangenzuführungen beschädigt, die Bolzen locker und die Spannvorrichtung festgezogen?
2) Ob die Schrauben des Drehmechanismus des Bohrvorgangs locker sind, ob die Schmierung ausreichend ist, ob die Zahnräder beschädigt sind, ob die vorderen Gelenkbolzen und die mit der Hohlspindel verbundene Lagerbuchse locker sind, ob der Staubabsaugteil verstopft ist und ob die elektromagnetische Bremse der elektrischen Winde wirksam ist.
3) Ob Riemen, Kette und Laufschiene des Fahrwerks ordnungsgemäß gespannt und gelöst sind, ob die Kupplung leichtgängig ist und ob die beweglichen Zahnräder des Hebemechanismus der Bohranlage ausgekuppelt sind.
4) Bevor die elektrischen Komponenten in Betrieb genommen werden, müssen alle elektrischen Bauteile überprüft werden. Eventuelle Defekte sind umgehend zu beheben und der Bedienhebel in die Stoppposition zu bringen. Kurzschlüsse und Überlastungen im elektrischen System werden durch Schutzschalter und Sicherungen erkannt. Bei einem Kurzschluss oder einer Überlastung von 1 V ist die Maschine sofort zur Überprüfung und Fehlerbehebung anzuhalten.
3. Inspektion des Bohrwerkzeugs
Der Hersteller des pneumatischen Brunnenbohrgeräts weist darauf hin, dass vor dem Anfahren sorgfältig geprüft werden sollte, ob die Verbindungen des Bohrgestänges gelöst oder gerissen sind, ob die Gewinde beschädigt sind, ob die Funktionsteile intakt sind, ob das Gehäuse des Schlagbohrers Risse oder Schweißnähte aufweist und ob das Legierungsteil (oder der Block) am Bohrmeißel abgelötet, zerbrochen oder abgerissen ist. Festgestellte Mängel sollten umgehend behoben werden.
Die hohen Temperaturen von Wasserbohranlagen lassen sich im Allgemeinen in Getriebe-, Hydrauliköl- und Motorkühlmitteltemperaturen unterteilen. Die Ursache für die hohen Getriebetemperaturen ist im Grunde recht einfach: Hauptsächlich entsprechen die Lager, Zahnräder und Gehäuse nicht den Normen oder das verwendete Öl ist ungeeignet.
Die Hydrauliköltemperatur ist zu hoch. Laut Hydrauliktheorie und den Erfahrungen der letzten Jahre liegt die Hauptursache für die hohe Temperatur in der schnellen Wärmeentwicklung und der langsamen Wärmeabfuhr. Die Ölzulaufleitung zwischen Hydraulikpumpe und Hydrauliköltank ist nicht abgedichtet, das Ölfilterelement ist nicht verstopft und die Hydraulikleitung ist nicht frei. Die interne Leckage der Hydraulikpumpe führt zu einer starken Wärmeentwicklung im Hydrauliköl, wodurch dessen Temperatur aufgrund von Überhitzung rapide ansteigt.
Der interne Durchflusskanal des Hydraulikölkühlers ist verstopft, der Staub außerhalb des Kühlers ist zu groß und der Luftstrom ist unzureichend, sodass das Hydrauliköl nicht durch den Hydraulikölkühler fließen kann, was zu einer langsamen Wärmeabfuhr und einer Erwärmung des Hydrauliköls führen kann.
Veröffentlichungsdatum: 19. Mai 2024
